Blick ins private Zeitungsarchiv: Präsentiert werden einige Beiträge von Ewald Dreismeier aus der Paderborner Kirchenzeitung DER DOM zwischen 1980 und 2016:

Auszüge aus bunten DOM-Magazinen zu Ostern, die damals von Redakteur Ewald Dreismeier redaktionell gestaltet wurden: 

- DOM-Magazin Ostern 2016 [PDF]

...mit der Energieoffensive des Erzbistums Paderborn, von der Schönheit der Veilchen, mit einer Havanenser-Hunde-Story, über Trauersprüche im Zeichen österlicher Auferstehungshoffnung, mit Ostergedanken von Uwe Natus und mit Opa Jan im Aufräumfieber

 

- DOM-Magazin Ostern 2015 - Auszug [PDF]

...mit dem Mehrgenerationshof Müller (Älter werden ohne Einsamkeit), über Sternenwunder eines jungen Fotografen, über den Münsteraner Autor Rainer Schepper und den Lyriker, Erzähler und kath. Theologen Augustin Wibbelt (1862-1947)

 

- DOM-Magazin Ostern 2014 - Auszug [PDF]

...mit Ostern auf Pellworm, über das deutsche Kleingärtnermuseum in Leipzig und mit einer Buchrezension für Kinder vom kleinen Raben

 

- DOM-Magazin Ostern 2013 - Auszug [PDF]

...mit den Schwestern des Karmel in Witten, mit der Rezension eines historischen Osterhasenbuchs und über Esel Friedmann als Therapeut mit Kuschelfaktor

 

- DOM-Magazin Ostern 2012 -Auszug [PDF]

...über Gartenlust auf Schloss Ippenburg, den Zauber des Mondes in der Fotografie, über die Geheimnisse der Blumensprache und über Körpersteine in der Medizin und Wissenschaft sowie über die Züchtung des seltenen Schafpudels, der als der intelligenteste Hütehund der ostdeutschen Schäfer gilt

 

- DOM-Magazin Ostern 2011 - Auszug [PDF]

... u.a. mit einem Interview zum Thema „Kommen Tiere in den Himmel?"

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Ferner werden im Folgenden drei Beiträge von Ewald Dreismeier aus der DOM-Farbbeilage "Blickpunkt Familie" von 2008 und 2006 präsentiert:

- Blickpunkt Familie Oster 2008 - Auszug [PDF]

...ein Oster-Besuch bei den rosa Anbetungsschwestern in Bad Driburg sowie ein Beitrag zum 100. Todestag von Wilhelm Busch, dem genialen Geist und Klassiker des Humors

- Blickpunkt Familie Ostern 2006 - Auszug [PDF]

...Gott begann mit einem Garten. Über die Gartenwissenschaften des Pastors Siegfried Schink.

   

Es folgen drei kirchliche Renovierungsberichte aus vergangener Zeit. Autor: Ewald Dreismeier:


- St.-Ansgar-Krankenhaus Höxter [PDF]

 

- St. Anna Verl [PDF]

 

- Sonderthema Schmallenberg [PDF]

 

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DER DOM 1997: Ordensschwestern aus dem Erzbistum Paderborn beteten an der Bahre von Ernesto „Che" Guevara:

- Rückblick auf die Todesumstände des weltberühmten südamerikanischen Revolutionskämpfers [PDF]

 

DER DOM 2013: Sonderseiten zu St. Nikolaus:

 

- Interview mit Knecht Ruprecht [PDF]

 

 

 

 

Ewald Dreismeier, Redakteur i.R. 

 

Eine Rückschau:

Lebensstationen von Ewald Dreismeier, Redakteur i.R

 

Ewald Dreismeier, Jahrgang 1955, blickt  auf ein überaus buntes Journalistenleben im Herzen Westfalens zurück.

Bereits ab dem 15. Lebensjahr hatte er Gedichte und Kurzgeschichten verfasst.

Die erste Publikation aus seiner Feder wurde gedruckt  am 12. November 1972, nämlich das Gedicht "Meine kleine bunte Laterne" in der Tageszeitung "Die Glocke", Oelde, Warendorf, Beckum, Gütersloh, in der dortigen Wochenendausgabe /Lesestunde. Der Autor war damals 17. 

Dort folgten viele weitere Veröffentlichungen in den nächsten Jahren, auch in den Lüdenscheider Nachrichten (Sonntagsbeilagen) und in der Kirchenzeitung des Erzbistums Paderborn, DER DOM, u. a.

1977 Mitglied der Paderborner Autorengruppe, Beteiligung an der Buchveröffentlichung  "Aus Freude am Schreiben" und Mitwirkung an der öffentlichen Lesung im Medienzentrum des Erzbistums Ende April 1977. 

1975 bis 1978 Studium an der Kath. Fachhochschule Nordrhein-Westfalen mit abschließender Zuerkennung des akademischen Diplomgrades Diplom-Religionspädagoge - Dipl.-Rel.-päd. (FH).

Während des Studiums freie Mitarbeit bei mehreren Tageszeitungen im Raum Paderborn und bei der Paderborner Kirchenzeitung (Sommerpraktikum in der Redaktion).

Ab 1. 9. 1978 bis 28. 2. 1980 Volontariat in der Redaktion der Tageszeitung "Die Glocke", Verlag E. Holterdorf, Oelde, und anschließende Übernahme als Lokalredakteur.

Seit dem 1. September 1980  bis zum 31. Mai 2016 (Ruhestand) war Ewald Dreismeier Redakteur der Kirchenzeitung des Erzbistums Paderborn, DER DOM (Verlag Bonifatius GmbH, Paderborn).

Am 2. April 1990 gründete Ewald Dreismeier als „Start up" eine Anzeigenagentur für die Kirchenzeitung DER DOM. Leitspruch "Wir bringen Sie gern in den DOM. Mit Ihrem guten Namen!" Das mit Freundlichkeit, Ehrlichkeit und Kreativität geführte kleine Handelsunternehmen sollte fast 30 Jahre bestehen - mit einer erfolgreichen Firmengeschichte und einem hohen Bekanntheitsgrad. - In der Zeit zwischen November 2003 und Juli 2015 erschienen in der Kirchenzeitung DER DOM des Erzbistums Paderborn über 160 mehrseitige Neubau- und Renovierungsberichte von Redakteur Ewald Dreismeier über Kirchen, Pfarrzentren und Krankenhäuser aus vielen Regionen des Erzbistums Paderborn - und das mit stets starker Anzeigenbelegung der an den Baumaßnahmen beteiligten Firmen. Diese Berichte waren stets so bunt und unterhaltsam gestaltet, dass nicht etwa nur die baulichen Maßnahmen in den Blick der Leserschaft gerückt wurden, sondern auch das ereignisreiche Gemeindeleben, die Traditionen sowie die Besonderheiten von Land und Leuten. 

In den Aufbau- und Entwicklungsjahren des jungen Journalisten Ewald Dreismeier erschienen Beiträge von ihm im Rheinischen Merkur (Seite "Trend 17/25"), im Westfalenspiegel, aber auch in BUNTE (München), BILDWOCHE, ECHO DER FRAU, TV Hören und Sehen und BELLA. Ewald Dreismeier war in den 1980-er Jahren auch Urheber vieler Radio- und Fernsehbeiträge des Westdeutschen Rundfunks (u. a. für "Guten Morgen aus Bielefeld", "Zwischen Rhein und Weser" und in der "Aktuellen Stunde").

Zehn Jahre lang erschien im DOM die "Konfetti-Kiste" mit  humorigen Döhnkes und Vertellskes aus dem Kirchenleben. Zwei kleine, schnell vergriffene "Konfetti-Bücher" entstanden im Eigenverlag und sind bis heute in der Deutschen Nationalbibliothek archiviert.  

Zu Ewald Dreismeiers unvergesslichen Reisen zählt eine mehrwöchige Fahrt im Jahre 1982 mit dem Landrover durch die glühende Sahara Westafrikas (Burkina-Faso, die "Hölle des Sahel").  Die zugehörige Reportage "Komm mit nach Gorom-Gorom" wurde mehrfach publiziert.  

Besonders prägend war war für Ewald Dreismeier eine private Reise im Jahre 1995 durch den Mittelwesten der USA (Nebraska, South Dakota, Iowa) mit Ehefrau und den drei damals noch kleinen Söhnen auf den Spuren des Auswanderers Hermann Dreismeier von 1878, der eine Farm in der Prärie Nebraskas gründete und dort 13 Kinder hatte. Ein riesiges Familienfest (Dreismeier family reunion) dort in Nebraska begründete eine wunderbare Freundschaft mit dem Familienzweig gleichen Namens und gleichen Glaubens und es folgten seitdem zahlreiche Gegenbesuche.

Berufliches Zusammentreffen gab es mit vielen Persönlichkeiten wie Mutter Teresa, Raissa Gorbatschowa, Papst Johannes Paul II.,  Erzbischof Kardinal Dr. Johannes Joachim Degenhardt und mit Csilla Freifrau von Boeselager (genannt "Engel von Budapest", die 1989 durch die Nothilfe-Versorgung von über 30000 Flüchtlingen aus der DDR in Budapest und Prag und durch wichtige Gespräche hinter den politischen Kulissen zur friedlichen Öffnung des "Eisernen Vorhangs" beitrug).

Ferner begegnete Ewald Dreismeier der Lepra-Ärztin Dr. Ruth Pfau (Pakistan), Hannelore Kohl, dem Kinderbuchautor Uwe Natus, der Tagesschausprecherin Dagmar Berghoff und selbst der amerikanischen Filmschauspielerin Joan Collins (genannt: "Denver-Biest").

Einer der beeindruckendsten Priester, denen Ewald Dreismeier während seiner fast 36-jährigen Redakteurszeit beim DOM kennenlernte, ist der berühmte Gefängnispfarrer des Erzbistums Paderborn, Hermann Josef Immekus (92) aus Herdecke. Seit über 40 Jahren lebt der Priester mit entlassenen Strafgefangenen, Menschen in Not und Suchenden. Seine Hausgemeinschaft in Herdecke-Ende-Syburg ist eine Familiengemeinschaft, in der bis zu 20 Menschen gemeinsam leben und sich gegenseitig ermutigen.  Nachdem Pfarrer Immekus, der im Sommer 2018 sein diamantenes Priesterjubiläum in schlichtem Rahmen feierte,  in den Ruhestand getreten war, setzte er einen besonderen persönlichen Wunsch um:  50 Male besuchte der Geistliche aus dem Erzbistum Paderborn mit Hilfsgütern im Gepäck russische Gefangene in Straflagern zwischen Moskau und St. Petersburg und verteilte dort auch sein ins Russische übersetztes Buch "Gott im Gefängnis". Durch seine Tüten für die Gefangenen in den russischen Massenstraflagern verbesserte er Hygiene und Gesundheit und half, die Sterberaten in den dortigen Strafkolonien zu senken. Das russische Fernsehen würdigte landesweit das Werk des Pfarrers Hermann Josef Immekus aus dem Erzbistum Paderborn.

Die Gefängnis-Initiative von Pfarrer Hermann Josef Immekus in Russland wirkt wie ein Schlüssel für Frieden und Völkerverständigung, weil dieser Priester mutig den Menschen in Not - überall auf der Welt - in den Mittelpunkt stellt, über alle politischen Grenzen und Gegensätze hinweg. Lieben im Sinne der Kirche und im Sinne von Pfarrer Immekus ist nicht kompliziert, sondern es ist ganz leicht: „Lieben heißt, jemandem Gutes wollen!" (Thomas von Aquin).

 

Ewald Dreismeier

 

als junger Zeitungsredakteur

in den 1980-er Jahren. Wie doch

die Zeit vergeht...

Ewald Dreismeier | ewald@dreismeier.de